20 neue Jobs gefällig?

digital workplace Foto: DoSchuDie New Yorker Agentur sparks & honey stellt plakativ neue berufliche Tätigkeitsprofile vor, die im Aufwind sind. Zum Teil sind Menschen schon in den Jobs aktiv, manche werden sich erst entwickeln.

Diese Jobs fielen mir dabei besonders auf:

Corporate Disorganizer

Eine sehr schöne Idee: Experten, die Hierarchien in Unternehmen abbauen, damit dort eine Startup-Kultur oder auch „organisiertes Chaos“ entsteht. Da bin ich sehr gespannt, ob sich das durchsetzen wird!

Personal Digital Curator

Das ist schon fast meine Job-Beschreibung: Spezialisten, die relevante Apps, Hardware, Software und Informationsquellen empfehlen, mit denen Kunden ihre Reputation und Karriere weiterentwickeln.

Printing Handyman

Ein Material- und 3D-Druck-Spezialist – in der Münchner Nachbarschaft hat dazu passend jüngst ein Shop eröffnet: FreeForm4U. Der kommt zwar nicht wie im Jobbeispiel genannt zu mir nachhause, druckt aber genauso gewünschte Teile aus.

Privacy Consultant

Diese Dienstleistung ist besonders für die Chefetagen von Unternehmen interessant und wird sicherlich schon heute nachgefragt. Mit der zunehmenden Nutzung neuer digitaler Kanäle und nicht zuletzt infolge der Snowdon-Enthüllungen dürfte dieser Job ein enormes Potenzial entfalten.

Productivity Counselors

In der Vielfalt den Überblick behalten und seine Arbeitsleistung im Griff haben – eMail-Aufräum-Kurse für mehr Produktivität am Arbeitsplatz kennen wir ja schon lange. Mit den zunehmenden digitalen Kanälen, die wir nutzen, wird dieses Beratungsangebot zunehmend nachgefragt werden.

Quantified Self Personal Trainer

Heute findet das noch vorwiegend im Selbsthilfe-Modus mit den jeweiligen technologischen Gadgets der Quantified Self-Bewegung statt – eine greifbare Ausbaustufe der Tätigkeiten von Personal Trainers, die ihren Kunden Fitnessarmbänder, vernetzte Waagen etc. verordnen, um die Entwicklung der Gesundheitsdaten zu monitoren.

Urban Shepherd

Das können wir zum Beispiel in München bei o’pflanzt is oder in Berlin im Prinzessinnengarten bestaunen. Kleine Gärten können mit mobiler Struktur nahezu an jeder Stelle der Stadt als „Micro-Farming“ eröffnet werden. Inklusive Bienenstock, denn die Honigproduzentinnen finden bei den Stadtimkern nebst urbanem Blütenangebot übers Jahr inzwischen mehr Futter als auf dem Land mit industriellen Monokulturen.

Vicarious Videographer

Huch, hier hatte ich gleich einen Film im Sinn: Erinnert sich noch jemand an „Strange Days“ (1995)? In Vorstufe dazu zeichnen Videographer per „life logging devices“ wie Google Glass einzigartige Erlebnisse für die Couch Potatoes auf. Wie erfolgreich solche Videos sind, zeigte Felix Baumgartners Sprung 2012.

Und hier sind sie, die „20 Jobs of the Future“

Welche neue berufliche Tätigkeit seht ihr am Horizont oder würde in unserer digitalen Gesellschaft auf jeden Fall zunehmend Kunden finden?

Foto: DoSchu Creative Commons BY-NC-ND

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